Das Konservatorium Bergstraße e.V. ist eine Musikschule, in der seit über 70 Jahren Musikschüler und -schülerinnen verschiedene Musikinstrumente erlernen. Die gemeinnützige Musikschule ist vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als berufsvorbereitend anerkannt und konnte schon vielfach, unter Anderem durch Preise bei "Jugend musiziert", die qualitative Ausbildung unter Beweis stellen.
An mehreren Unterrichtsorten in unserem Hauptgebäude in Heppenheim aber auch in Lorsch und Bensheim haben unsere Schüler*innen die Möglichkeit Klavieruntericht oder Unterricht in Gitarre,
Violine, Klarinette, Schlagzeug, Gesang und vielen weiteren Instrumenten zu erhalten. Auch Gruppenunterrichte zum Beispiel für Blockflöte, Percussion und Ukulele / Gitarre oder Elementaren
Musikunterricht (früher Musikalische Früherziehung) ab 6 Monaten bis 6 Jahre bieten wir an.
In freiwilligen Vorspielen und Konzerten erhalten alle Schüler*innen regelmäßig die Möglichkeit, ihre erworbenen Fähigkeiten einem größeren Publikum vorzustellen.
Alle unsere Schüler/innen, besonders aber unsere kleinsten führen wir behutsam und verantwortungsvoll an die Musik heran. Natürlich steht auch hier die Freude am Musizieren der Kinder im
Vordergrund. Um das musikalische Potenzial unserer kleinen und großen Musiklernenden bestmöglich entfalten zu können, stellen wir qualitativ hochwertiges Instrumentarium zur Verfügung und wählen
die Lieder und Stücke mit Bedacht aus. Jede*r Musikschüler*in wird seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert.
Wann sollte man mit dem Musikunterricht beginnen, welches Instrument ist das passende und welche Unterrichtsform ist empfehlenswert? Diese und andere Fragen werden in einem Beratungsgespräch mit der Schulleitung oder einem Fachlehrer geklärt. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit einer kostenfreien Probestunde.
Das gemeinsame Konzert des Konservatoriums Bergstraße e.V. und des AKG Bensheim (Altes Kurfürstliches Gymnsasium) begann kraftvoll mit Jannes Mußler am Schlagzeug. Mit seiner energiegeladenen Performance von „Groove all around“ begeisterte er das Publikum bereits zu Beginn des Abends.
Thomas Vettel, der erste Vorsitzende des Konservatoriums, würdigte in seiner darauf folgenden Ansprache die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit beider Einrichtungen und hob hervor, wie fruchtbar diese Partnerschaft seit vielen Jahren für die musikalische Ausbildung junger Talente ist. Der Muttertag wäre für eine solche Veranstaltung gut geeignet, da mit Sicherheit einige stolze Mütter im Publikum säßen, die ihren musizierenden und vortragenden Kindern mit besonderer Freude lauschten.
Eva Jakob an der Violine und Constanze van Deyk am Klavier verzauberten mit Elgars „Sechs leichte Stücke“. Felicia Freund ließ das Publikum mit Bachs Präludium in C-Dur in eine ruhige und harmonische Klangwelt eintauchen. Magdalena Trombello entführte die Zuhörer am Klavier mit Debussys „Doctor Gradus ad Parnassum“ auf eine fantasievolle und lebendige musikalische Reise.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Nila Kaiser am Violoncello mit dem Konzert für Cello und Orchester von Saint-Saëns. Sophia Tobias beeindruckte das Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Stimme bei Verdis „Saper vorreste“ aus der Oper „Ein Maskenball“. Auch die Brahms-Lieder „Das Mädchen“ und „Alte Liebe“ fanden großen Anklang und sorgten für begeisterten Applaus. Begleitet wurden beide Künstlerinnen dabei von Matthias Kapitza am Klavier.
Nach der Pause faszinierte das AKG-Orchester unter der Leitung von Gundolf Aisenpreis mit Auszügen aus Bizets Suite „L’Arlésienne“. Holger Mehling brillierte anschließend an der Klarinette mit Webers Zweitem Klarinettenkonzert und überzeugte durch virtuoses Spiel. Das orchestrale Finale bildete ein mitreißendes Stück aus „Star Wars: Episode II“, das für einen filmreifen Ausklang sorgte.
Die AKG BigBand unter der Leitung von Bernhard König setzte schließlich den Schlusspunkt des Konzerts mit Jazz- und Popklängen. Mit energiegeladenen Interpretationen von Metallicas „Enter Sandman“ sowie Klassikern wie „Feeling Good“ brachte die Band noch einmal spürbare Dynamik in den Saal. Besonders Mara Fritz beeindruckte mit ihrer markanten Stimme bei „Fever“ und „You Know I’m No Good“. Als Zugabe bot die Bigband den Klassiker „Hit the road, Jack“. Das Publikum genoss die musikalische Vielfalt und den gelungenen Konzertabend bis zum letzten Ton.
Musikalische Vielfalt beim Vorspiel des Konservatoriums Bergstraße
Kurfürstensaal Heppenheim wird zum Konzertsaal junger Talente
Heppenheim – Ein abwechslungsreiches und liebevoll vorbereitetes Programm präsentierten
die Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums Bergstraße e.V. am Samstag, den 22.
November, im Kurfürstensaal in Heppenheim. Das traditionelle Vorspiel, das einen Einblick
in die musikalische Arbeit des Hauses gibt, bot einen beeindruckenden Querschnitt durch
verschiedene musikalische Epochen und Stilrichtungen. Es fand großen Anklang bei
Familien, Freunden und Musikinteressierten. Der erste Teil begann um 15 Uhr, der zweite
folgte nach einer kurzen Pause um 16.15 Uhr.
Im ersten Teil zeigten zunächst Dr. Nazife Cira an der Violine mit dem Konzert in h-Moll
von O. Rieding sowie Daniel Kabuß mit der Blockflöte, pianistisch begleitet von Eva Kabuß
mit einer Sonate von A. Corelli ihr Können. Am Klavier trugen Sancak Köse („Der Maien ist
gekommen“), Mariella Ndongmo („Wandersmann“), Josephine Trombello (u. a. „Ode an die
Freude“) und Felicia Freund (Invention Nr. 1 von J. S. Bach) verschiedene Werke vor. Mit
Blockflöte und viel Spielfreude erklangen Beiträge von Luise, Clara und Andrea Müller,
Greta Engelke sowie Benno Vettel und Katherina Amthor, begleitet von Thomas Vettel am
Klavier. Weitere Klavierbeiträge gestalteten Laurine Reininger und Leonard Reininger. Keno
Kresz präsentierte Beethovens Klassiker „Für Elise“ mit viel technischem und musikalischem
Geschick, während die Gesangsstücke von Sophia Heckel und Melisande Lohmann den ersten
Programmteil stimmlich bereicherten. Auch Laura Schmitt und Paulina Zipp an der
Blockflöte sowie Magdalena Trombello mit einem ergreifenden Regentropfen-Prelude von
Chopin am Klavier trugen zu einem runden Abschluss des ersten Teils bei.
Der zweite Teil begann rhythmisch kraftvoll mit einem Rocksong von Toto, den Jesse von
Medem auf dem Schlagzeug darbot. Am Klavier folgten erzählerische Stücke von
Chatchaturian, abwechslungsreich dargeboten von Marika Tischer, sowie Charakterstücke
von Terzibaschitsch, gespielt von Wilhelmina Trombello und Noah Thatcher. Amelie
Schröder zeigte auf der Klarinette ein abwechslungsreiches Programm von Diabelli bis James
Rae. Die vokale Seite dieses Abschnitts gestaltete Sophia Tobias einfühlsam mit einer
Canzone aus Mozarts „Figaros Hochzeit“ und dem Lied „Dein blaues Auge“ von Brahms.
Am Klavier präsentierte Marieke Brühns zwei Gymnopedien von Satie, Raphael Trombello
einen facettenreichen Debussy und Romy Wahlig einen modernen Hellbach. Diese
eindrucksvollen Beiträge komplettierten das stilistisch breit gefächerte Programm, welches
Moritz Getrost mit einer eindrucksvoll gestalteten Ballade von Brahms auf dem Klavier schloss.
Das Publikum würdigte die Leistungen aller Vortragenden mit langanhaltendem Applaus. Das
Vorspiel zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und engagiert die jungen Musikerinnen und
Musiker des Konservatoriums Bergstraße e.V. arbeiten – und wie viel musikalische
Begeisterung in ihnen steckt. Ein rundum gelungener Nachmittag, der Vorfreude auf weitere
musikalische Veranstaltungen weckt.
